Stresst Du Dich selbst oder stressen Dich die Anderen?


Stress stellt ein Ungleichgewicht zwischen Dir als Person und Deiner Umwelt dar.

Wenn Du über ausreichend Ressourcen verfügst, kannst Du Deine Anforderungen bewältigen und gerätst nicht in Stress. Ist jedoch zwischen Deinen Ressourcen und Deinen Anforderungen ein Ungleichgewicht, kann es zu Stress kommen.

Stressreaktionen können sehr individuell sein und auch die Intensität des Stresses wird von jedem Menschen unterschiedlich wahrgenommen. Die Anzeichen für Stress können körperlich, mental, emotional und auch verhaltensbezogen sichtbar werden.

Nimmst Du bewusst war, dass Du gestresst bist?

Denn genau das ist die Basis für die Stressbewältigung. Wenn Du dauerhaft über Deine Grenzen gehst und nicht wahrhaben möchtest, dass es Dir im Moment einfach zu viel ist - kann dies böse enden.

Wir alle haben innere Antreiber in uns, die uns manchmal davon abhalten unsere wahren Bedürfnisse zu erkennen. Diese sind nicht direkt negativ zu bewerten, denn sie geben Dir im ersten Moment Energie, um voran zu kommen. Mögliche innere Antreiber können zum Beispiel:

„Ich muss perfekt sein!“,

„Ich muss es allen recht machen!“ oder

„Ich muss stark sein!“ sein.

Erkennst Du Dich wieder?

Neben Deinem inneren Antreiber ist Dein Selbstbild ein wichtiger Einflussfaktor für Dein Wohlbefinden. Wenn Du positiv von Dir denkst, von Deinen Fähigkeiten und Kompetenz überzeugt bist und der Meinung bist, dass Du über ausreichend Ressourcen verfügst - um Deine Anforderungen zu bewältigen - gelingt es Dir leichter.

Um die richtigen Ressourcen zu erkennen, ist es jedoch erstmal wichtig herauszufinden, was Dich genau stresst.

Vielleicht kennst Du das, der Sommer rückt immer näher, Du hast es bisher wieder nicht geschafft Dein Gewicht zu reduzieren/halten und fühlst Dich unwohl. An der Arbeit hast Du super viel zu tun und die Kollegen sind auch nicht wirklich eine Hilfe. Jetzt kommt Dein/e Partner/in oder eine andere Dir nahestehende Person und meckert Dich wegen einer Kleinigkeit an. Eine Nichtigkeit, die Dich normalerweise nie irritieren würde. Doch jetzt ist es zu viel!!! Das Fass läuft über...

Welcher von den Faktoren ist nun der Stressauslöser gewesen und welche Punkte sind nur „Kollateralschäden“?

Es ist gar nicht so einfach den Überblick zu behalten und den richtigen Ansatzpunkt zu finden.

Kommt Dein Stress von außen oder sind es Deine Antreiber, Dein Selbstbild und Deine Glaubenssätze, die Dich stressen?

Schreib Dir jetzt bitte nicht direkt diese Frage auf und fang an zu Grübeln! STOP! Mit diesem Blogbeitrag möchte ich Dich zwar zum Nachdenken aber nicht zum Grübeln anregen. Um wirklich eine gute Antwort auf diese Frage zu finden, brauchst Du Ruhe und Gelassenheit.

Eine sehr gute Übung dafür ist die Bauchatmung.

Nimm dafür eine bequeme Position ein.

Am besten legst Du Dich dafür in bequemer Kleidung auf eine Matte und deckst Dich mit einer Decke zu.

Für den Anfang reicht es, wenn Du die Bauchatmung nur 5 Minuten am Tag durchführst.

Wenn Du sorge hast, dass Du einschlafen könntest, stell Dir gern einen Timer.

Atme nun tief in Deinen Bauch hinein ein, sodass Dein Bauch sich wunderschön nach außen wölbt und kugelrund wird.

Halte für 3 Sekunden die Luft an und atme dann ganz langsam alle Luft aus.

Unterstütze dabei Deine Ausatmung, indem Du durch das Ziehen Deines Bauchnabels zur Wirbelsäule, Dein Zwerchfell aktivierst.

Wiederhole dies solange, bis Du ganz entspannt und ruhig bist oder die Zeit um ist.

Konzentriere Dich jetzt nur noch auf Deinen Atem und wenn Du Dich bereit fühlst, stelle Dir die Frage: „Was stresst mich wirklich?“.

Sei gütig mit Dir! Wenn Du seit langer Zeit oder vielleicht noch nie Entspannungsübungen praktiziert hast, kann es etwas dauern bis Dein Gedankenkarussel stoppt. Gib Dir Zeit und wenn Du Dir dabei Unterstützung wünschst, kontaktiere mich sehr gern.

Ich freue mich immer über Feedback, denn Feedback gibt mir die Möglichkeit zu wachsen und die Inhalte noch besser auf Dich auszurichten. Wenn Du Themenwünsche hast oder mir einfach sagen willst, was gut ist oder noch besser werden darf, schreib mir gern eine E-Mail oder hinterlasse es mir als Kommentar unter meinem heutigen Beitrag auf Instagram oder Facebook.

Herzliche Grüße

Angelina

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